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October 19, 2004

Das Prinzip Peer-to-Peer eignet sich für weit mehr als nur Dateitauschbörsen

Die Peer-to-Peer-Technik, die heute noch zumeist für ihren Einsatz in Tauschbörsen wie Kazaa bekannt ist, könnte sich zum neuen Standard bei der Vernetzung von Computern entwickeln und das Client-Server-Modell ablösen. Das schreibt Simson Garfinkel in seiner neuen Kolumne für Technology Review aktuell.
Garfinkel verweist auf eine Reihe von Beispielen für den P2P-Einsatz ausserhalb von Tauschbörsen. Das derzeit erfolgreichste dürfte Skype sein, eine Telefonier-Software, die ohne zentrale Infrastruktur Verbindungen zwischen den Teilnehmern herstellt.
(heise.de)

Keine Neuigkeiten, trotzdem ein interessanter Artikel.

"Taken literally, servers talking to one another are peer-to-peer. The game Doom is peer-to-peer. There are even people applying the label to e-mail and telephones. Meanwhile, Napster, which jump-started the conversation, is not peer-to-peer in the strictest sense, because it uses a centralized server to store pointers and resolve addresses."
(Clay Shirky 11/24/2000)

Nach dieser Definition ist das alles ja wirklich nichts neues, wenn man von der p2p-Begrifflichkeit ausgeht. Das, was wirklich neu ist, ist die extreme Dezentralisierung und auch die Protokolle und Implementierungen, die mittlerweile schon sehr ausgereift sind. (am Beispiel Bittorrent)





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