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October 25, 2004
ZAVATAR, Computerspielemuseum in Berlin und die Musealisierung von Computergames
Das Computerspielemuseum in Berlin ist ja auch ein netter Ort (auch virtuell) - vor allem weil ich es toll finde, wenn man sich auf einer theoretischen Ebene mit Games und Gaming befasst und damit das Selbstverständnis, dass Spiele auch eine Kunstrichtung darstellen, forciert.
Das Computerspielemuseum hat auch unter anderem die GameArt Ausstellung initiiert, eine Radiosendung auf reboot.fm und in Kooperation mit dem VUD e.V die grössten deutschsprachigen Datensammlungen zu Computer- und Videospielen aufgebaut: zavatar.de.
Die Datenbank bietet die Möglichkeit, zu Titeln aller Genres und aller Systeme der Unterhaltungssoftware sowie im umfassendsten Datenbestand historischer Titel der digitalen Kultur zu recherchieren.
Kultur? oder Kunst?
Mit der Moderne am Anfang des 20. Jahrhunderts beginnt die Kunst Grenzen zu überschreiten. Impressionismus, Kubismus, Abstrakte Kunst und Pop Art sind Meilensteine dieser Entwicklung.
Mit GameArt stellt das Weltkulturerbe Völklinger Hütte erstmals in einer großen Ausstellung eine neue Kunstgattung vor, die wesentlich das Kunstgeschehen des 21. Jahrhunderts prägen wird. (voelklinger-huette.org)
Dazu auch ein nettes PDF von Jeremy Gieske (University of Salford):
"Museums like The Computer-Spiele Museum and exhibitions such as Game On, have given the public its first taste of videogames as an artifact. From initial reports, it seems like the public thought well of it." (computerspielemuseum.de)
